Yak-Leder

Die Häute werden entweder direkt von den wenigen Schlachthöfen oder hauptsächlich von Häutesammlern
angeliefert, die sie direkt bei den tibetischen Nomaden aufkaufen. Da die Rohware auch in chinesischen
Fabriken sehr gefragt ist, sind die Ankaufspreise in den letzten Jahren um ein mehrfaches angestiegen.
In einer geräumigen Halle wird die Rohware gelagert, bis sie in der modern eingerichteten Wasserwerkstatt
und Gerberei verarbeitet wird. Auch die Zurichtung des Leders (Trocknung, Ausarbeitung der Haut zu einer
gleichmäßigen Fläche, Fetten. Färben) erfolgt mit speziell für das Yak-Leder entwickelten Verfahren.
Neben der Einführung neuer Technologien wird die fachliche und technische Schulung der Mitarbeiter
großgeschrieben. So absolvierte die heutige Direktorin und technische Betriebsleiterin Ciren Yoodren mehrere
Spezialpraktika in Deutschland und Österreich.
Das Leder wird in der angeschlossenen Schuh- und Lederwarenfabrik zu Schuhen, Rucksäcken, Taschen.
Lederbekleidung und Leder-Folkloreartikeln verarbeitet.