Deutsche Entwicklungshilfe


Das Entwicklungshilfeprojekt "Rehabilitierung der Lhasa Lederfabrik" wurde anläßlich der Reise von Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl im Jahre 1987 nach Tibet zugesagt. Von Ende 1989 bis 1997 wurde das Projekt, finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) von dem Consultingunternehmen INTEGRATION International Management Consultants GmbH, Frankfurt/Main durchgeführt.

Die Zielsetzung der Gesamtförderung war es, die Wirtschaftlichkeit der Lhasa Lederfabrik (LLF) umwelt- und sozialverträglich zu steigern. Im Rahmen der Projektplanung wurden daher schwerpunktmäßig umweltorientierte, betriebswirtschaftliche sowie soziale Ergebnisse festgelegt.

Im Evaluierungsbericht des BMZ heisst es hierzu:

"Im technischen Bereich wurde das Vorhaben fachmännisch durchgeführt. Die maschinellen Einrichtungen für die Produktion und Entsorgung sind zweckgerecht und funktionsfähig und entsprechen dem Stand der Technik. Das lokale Personal wurde im Betrieb dieser Anlagen angelernt. Es kann heute damit umgehen und sie instand halten. In dem schwierigen tibetischen Umfeld ist das eine lobenswerte Leistung des Consultants."